Sooo...
In Sydney angekommen, habe ich erst einmal 3 Naechte bei meinen neuen Freunden Lesia und Michael geschlafen. Sie sind echte Freunde geworden und wir sind auf einer Welle... Viel Spass...
Habe auch vorher schon meinen Van im Internet gehabt. Fuer Sydney habe ich 2700$ den in Sydney reingestellt. Es haben sich auch tatsaechlich ein paar interessierte Personen gemeldet die ihn schon vorher sehen wollten. Sonntag bin ich angekommen und Montag gings nach Bondi Beach, da war ich mit ner deutschen Backpackerin verabredet, Julia 29. Sie hat sich den Van angeschaut und nach einer kurzen Probefahrt wurde der Deal fuer 2500$ per Handschlag besiegelt. Yes... :-) Jetzt kanns endlich weitergehen... Hab mich unendlich gefreut... Wieder Geld aufm Konto... Man glaubt gar nicht was fuer ein beruhigendes Gefuehl das in der Hose macht ;-)
Da ich auf einer Welle der Euphorie getragen wurde, habe ich dann einen Tag spaeter direkt einen Flug nach Bali/Indonesion gebucht... :-) Ist zwar etwas teuer, aber am 29.08. geht mein Flieger und erst 4 Wochen spaeter gehts dann wieder zurueck... Ich will viele Sachen machen, Surfen, Tauchen, die Insel sehen... Ich weiss aber noch gar nicht was auf mich zukommt... Egal... No Risk No Fun...
Am Mittwoch ist auch mein guter Freund Henner in Sydney angereist... Er hat die letzten 3 Monate in Australien verbracht und ist von Cairns nach Sydney gereist... Meine Guete, der Mann hat mehr gesehen als ich in mittlerweile 8 Monaten... Puh... Aber ich arbeite daran, jetzt gehts los ;-)
Haben jetzt gemeinsam ein paar schoene Tage erlebt. Habe etwas Stadtfuehrer gespielt und mal wieder ins Backpackerleben reingeschnuppert, ein Zimmer mit 5 Leuten teilen, in der selben Kueche mit vielen Reisenden kochen, abends mit wildfremden Menschen Gespraeche anfangen... Ich liebe dieses Leben!!!
Naja, morgen geht mein Flug um 11....
Ich werde sicher Millionen hammergeile Bilder machen und hier posten...
Wuensche euch alles Gute weiterhin :-*
Euer Ilia
Sonntag, 28. August 2011
Mittwoch, 17. August 2011
13.08. - 17.08. Same Shit, Different Day....
Da bin ich nun wieder, Mildura...
Eigentlich hatte ich mit dem Kapitel abgeschlossen, aber mein Van bringt mich wieder zurueck. Er verbraucht einfach zu viel. Es wuerde sich kein Roadtrip lohnen, es tut einfach weh zu sehn wie die Nadel fast beim Angucken schon sinkt und der kleine 45l Tank schon nach 300km alle ist... Der Plan war ihn schnellstmoeglich zu verkaufen, ein neue Muehle zu finden und dann loszufahren...
Mildura ---> Ayers Rock ---> Darwin ---> Broome ---> Perth
9000km in 6 Wochen. 6 Wochen, da am 02.10. schon Andrej und Ulli nach Sydney zu Besuch kommen.
Naja mein Megaplan wurde aber ziemlich schnell mit der Realitaet konfrontiert. Der Van geht einfach nicht so leicht weg und was neues in meiner Preiskategorie ist hier offensichtlich auch nicht aufzutreiben. entweder man ist bei schrottmuehlen unter 1000$ wo man direkt weiss dass die es nicht mal aus der stadt schaffen oder es geht bei ueber 4000$ weiter. Zu viel Geld im Moment fuer mich...
Naja, Plan B ist einfach nach Sydney zu fahren, versuchen den Van in Kings Cross, wo ich die Muehle aufgegabelt habe, zu verkaufen und dann waehrend einem Nebenjob auf Familie Janzen zu warten. Ich denke dieser Plan wird in die Tat umgesetzt werden, auch wenn ichs nicht will, es bleibt mir keine andere Wahl.
Etwas erfreuliches gibt es aber zwischendurch auch mal wieder. Habe mich fuer das 2. Visum beworben und nach nur 2 Tagen die Zusage bekommen... Der Druck ist wieder etwas raus und ich kann in Ruhe planen wie es hier weitergehen soll. Eins steht fest: Ich muss in meinem und dem Sinn meiner Familie mal etwas Gas geben und nicht so lange rumtroedeln und Freundschaften aufbauen... Ich sollte wieder anfangen Backpacker zu sein, Duschen suchen, am Strassenrand schlafen... Wie es sich gehoert ;-)
Es wird nun also am Sonntag nach Sydney gehen, wo ich dann einfach weitersehe... Bis dahin
Glueck auf ;-)
Eigentlich hatte ich mit dem Kapitel abgeschlossen, aber mein Van bringt mich wieder zurueck. Er verbraucht einfach zu viel. Es wuerde sich kein Roadtrip lohnen, es tut einfach weh zu sehn wie die Nadel fast beim Angucken schon sinkt und der kleine 45l Tank schon nach 300km alle ist... Der Plan war ihn schnellstmoeglich zu verkaufen, ein neue Muehle zu finden und dann loszufahren...
Mildura ---> Ayers Rock ---> Darwin ---> Broome ---> Perth
9000km in 6 Wochen. 6 Wochen, da am 02.10. schon Andrej und Ulli nach Sydney zu Besuch kommen.
Naja mein Megaplan wurde aber ziemlich schnell mit der Realitaet konfrontiert. Der Van geht einfach nicht so leicht weg und was neues in meiner Preiskategorie ist hier offensichtlich auch nicht aufzutreiben. entweder man ist bei schrottmuehlen unter 1000$ wo man direkt weiss dass die es nicht mal aus der stadt schaffen oder es geht bei ueber 4000$ weiter. Zu viel Geld im Moment fuer mich...
Naja, Plan B ist einfach nach Sydney zu fahren, versuchen den Van in Kings Cross, wo ich die Muehle aufgegabelt habe, zu verkaufen und dann waehrend einem Nebenjob auf Familie Janzen zu warten. Ich denke dieser Plan wird in die Tat umgesetzt werden, auch wenn ichs nicht will, es bleibt mir keine andere Wahl.
Etwas erfreuliches gibt es aber zwischendurch auch mal wieder. Habe mich fuer das 2. Visum beworben und nach nur 2 Tagen die Zusage bekommen... Der Druck ist wieder etwas raus und ich kann in Ruhe planen wie es hier weitergehen soll. Eins steht fest: Ich muss in meinem und dem Sinn meiner Familie mal etwas Gas geben und nicht so lange rumtroedeln und Freundschaften aufbauen... Ich sollte wieder anfangen Backpacker zu sein, Duschen suchen, am Strassenrand schlafen... Wie es sich gehoert ;-)
Es wird nun also am Sonntag nach Sydney gehen, wo ich dann einfach weitersehe... Bis dahin
Glueck auf ;-)
21.07. - 12.08. Einsamkeit Part 2 mit einmaligen Erlebnissen...
Aus Sydney zurueckgekommen, gings direkt wieder los mit der Arbeit. Es gab viel zu tun... In einer Woche kommen die "Cowboys" zum Ziegen jagen... Zaeune musste praepariert werden fuer die Ziegen...
Ich hol mal etwas weiter aus, um die Sache etwas naeher zu bringen:
Es gibt hier im Prinzip 2 verschiedene Arten von Zaeunen. Einen normalen Drahtzaun, mit 5 Bahnen Draht, reicht aus damit die doofen Schafe nicht durchgehen. Oben kommt dann noch Stacheldraht dran, um auch ein paar Kuehe fern davon zu halten. Ziegen sind aber weitaus cleverer und vor allem sturer, die gehen ueberall durch, wo ihr kopf durchpasst, wenn nicht beim normalen durchgehen, dann wird eben Anlauf genommen, der Kopf gesenkt und mit den Hoernern voraus in das Hindernis gerannt. Deswegen wird fuer Ziegen spezieller Maschendraht ausgerollt und dann an den Pfosten befestigt, unten und oben kommt dann noch Stacheldraht dran, damit auch der sturste Ziegenbock merkt, dass er einfach woanders hingehen sollte...
Das sich zu dieser Zeit alles ums Ziegentreiben dreht, haben wir kilometerweise Maschendraht ausgerollt, Pfosten repariert, Tore instandgesetzt oder neu gebaut. Ich habe mittlerweile schon einen ganz guten Erfahrungsstand, was Schweissen angeht. Das macht echt Spass... Aber aufgepasst liebe Kinder: Nicht zu viel schweissen und vor allem den Leuchtstab nicht im Genitalbereich handhaben... Dann werden aus ganz vielen kleinen Kindern auf einmal gar keine Kinder mehr... ;-) Etwas Bildung zwischendurch muss sein...
Naja, am Sonntag sind dann auch die sogenannten Cowboys angekommen. das waren 4 Kerle + die Perle von einem Kerl namens Jonno. Es wurden 4 Motorraeder angekarrt und ein Gyrocopter, was so viel ist wie ein Ein-Mann-Hubschrauber ohne Kabine...
Am Montag gings dann los, und Thomas und ich waren mittendrin. Ich auf nem 250ccm Quad und Thomas auf nem 250cmm Dirtbike. Hat riesen Spass gemacht, auch wenn wir uns nicht wirklich willkommen gefuehlt haben. Zum Schluss hin hat sich rausgestellt dass diese Leute uns gar nicht mochten, zumindest Jonno und seine Perle. Um uns dann noch mehr an die Karre zu fahren, haben sie dann unserm Boss Robin erzaehlt wie unfaehig wir waeren mit den Motorraedern umzugehen. Wir waren ziemlich enttaeuscht von der Truppe aber gestoert hat uns das dann im Endeffekt doch nicht wirklich...
Bevor wir aber Ziegen jagen konnten, ist der Heli erstmal losgeflogen und hat auf dem Riesengrundstueck nach Ziegen gesucht und wir sind dann dahin und haben sie in sogenannte Fallen getrieben. Waren im Endeffekt aber nur Gehege von wo die Biester dann mit dem LKW abgeholt werden und zum Farmhaus gebracht werden.
Die letzten 2 Tage bin ich dann nur noch LKW gefahren. Da die Cowboys die Ziegen relativ weit weg gejagt haben, war die Strecke zur Falle ca. 45 Minuten Fahrt durch den Busch entfernt. Stumpfe Fahrerei... Man hat ca. 5 Fuhren am Tag geschafft. Und man musste die Ziegen ja nicht nur durch die Gegend fahren, sondern vorher auch in den LKW bekommen. Jeder, der schonmal was mit Ziegen zu tun gehabt hat, weiss dass diese Drecksdinger stur ohne Ende sind. Und ihr kennt auch nur die "Hausziegen". Das sind aber wilde Ziegen, die noch nie in ihrem Leben mit Menschen zu tun hatten. Die wissen nicht was abgeht und drehen teilweise total durch... Clever war es immer die Ziegen haeppchenweise in den LKW zu bekommen. Manchmal waren die Fallen aber so unguenstig dass es teilweise ne Stunde gedauert hat, bis man 60 Ziegen in dem doofen LKW hatte. Fuer Fluchtversuche haben die echt alles unternommen. Weeeeeeeeit Anlauf genommen und dann mit voller Karacho in den Zaun, dann realisiert, dass da kein Ausweg ist und dann wieder zurueck zur Gruppe. Bei Ziegen traut sich auch keiner Entscheidungen zu treffen. Jeder verlaesst sich auf den anderen und wenn einer aus Versehen losrennt, jagen alle anderen hinterher. Auch hier gibts wieder, wie beim Menschen eine Hirarchie :-) Zuerst kommt ja grundsaetzlich der Mann, der sagt wos langgeht, dann kommen die Frauen die einfach stumpf hinterherlaufen und dann die kleinen Ziegen die immer schoen der Milchbar nachlaufen... Wenn man zum Schluss nur noch einen Haufen Nannies und Zicklein hat ist ein besonderes Phaenomen zu beobachten. Die wissen auf einmal nicht wohin mit sich :-) Ich sag ja, wie beim Menschen... :-D Irgendwie muss man die dann in die richtige Richtung lenken und dann gehn die von selber in den LKW.... Wahnsinn :-) Ebenso ist auffallend das maennliche Ziegen sogar auf der Flucht an nichts anderes denken, als eine fruchtbare Nanny zu decken. Es ist echt schlimm und die jagen teilweise stundenlang ein und derselben Ziege hinterher, nur um einmal den Gentopf umzuruehren...
Ich bin den LKW von einem der Cowboys gefahren. Jonno's Pueppchen ist Robins LKW gefahren. Wenn Ziegen Angst haben draengen die furchtbar rum. Es wird gequetscht und geschoben, Maennchen springen auch gern einfach mal auf andere Ziegen und ignorieren einfach das Geschrei unter ihnen. Ziegen sind auch unglaubliche Schauspieler. Ich weiss ja, dass es unangenehm ist, wenn man in ner Gruppe irgendwo steht und von hinten nur geschoben wird, aber das nehmen die direkt als Grund um wie bescheuert zu schreien, als ob es kein Morgen gibt.
Zurueck zu den LKW: Mein LKW hatte zwei unterteilte "Raeume", Robins LKW ist ein grosser Raum fuer die Ziegen. Mir ist bei der ersten Fahrt eine Ziege totgetrampelt worden. Jonnos Liebe hats aber geschafft pro Fuhre mindestens 2 Ziegen in den Ziegenhimmel zu schicken. Hat sie aber nicht weitergestoert... Wurden am Ende einfach neben den LKW geschmissen und liegen lassen. Wer durfte es am Ende aber wieder wegmachen?? Ja, die Deutschen... Was fuer eine Aktion... Nachdem Ziegentreiben war dann Wochenende, sind dann am Sonntag wieder auf die Farm und mussten dann die Dinger loswerden. Die Augen waren schon laengst von Kraehen ausgepickt, manche Ziegen waren schon von Wildschweinen angeknabbert worden und die Ziegen selber haben schon einen verfluchten Verwesungsgeruch aufgelegt. Thomas hat als erster angefangen zu wuergen. Elli hat konsequent die Tueren des Autos geschlossen gehalten, natuerlich von innen und kurz vor Schluss ist mir der Verwesungsgeruch auch zu Kopf gestiegen und dann haben Thomas und ich im Chor gewuergt... Wie ekelhaft... Koennte jetz auch schon wieder anfangen zu wuergen....
Da Robin der Truppe erzaehlt hat, dass wir so viel wie moeglich Erfahrung von der Farm mitnehmen moechten, hat Jonno eine ca. 3Jahre alte Ziege ausgesucht und sie dann fuer uns "zubereitet". Schlachten, ausnehmen, kochen, grillen, etc....
Ich kann euch sagen liebe Freunde, ich habe selten in meinem Leben solch hammerleckeres Fleisch gegessen... Es war koestlich... Wahnsinn...
Naja, im Endeffekt haben wir dann in 4 Tagen 1800 Ziegen eingefangen, was eine Riesenleistung ist, meiner Meinung nach. Von den Fallen gings zum Farmhaus und von dort aus dann mit dem LKW zum Schlachthaus. (By the way: Wusstet ihr dass Ziegenfleisch das meistgegessene Fleisch der Welt ist???)
Pro Ziegenkopf bekommt Robin 40$, das bedeutet er hat mal eben in 4 Tagen 72000 $. Nach Abzug der Cowboys wird denk ich immer noch gute 50 Riesen uebrig geblieben sein... Wahnsinn...
Naja, nach der Ziegentreiben wurde dann wieder etwas an Zaeunen rumgebaut und dann habe ich mich dazu entschieden am 12.08. wieder nach Mildura zu fahren um meinen Van an den Mann zu bringen. Die Karre verbraucht einfach zu viel, das lohnt sich nicht! Das Autofahren macht so auch keinen Spass... Wir werden sehen was passiert....
Ich hol mal etwas weiter aus, um die Sache etwas naeher zu bringen:
Es gibt hier im Prinzip 2 verschiedene Arten von Zaeunen. Einen normalen Drahtzaun, mit 5 Bahnen Draht, reicht aus damit die doofen Schafe nicht durchgehen. Oben kommt dann noch Stacheldraht dran, um auch ein paar Kuehe fern davon zu halten. Ziegen sind aber weitaus cleverer und vor allem sturer, die gehen ueberall durch, wo ihr kopf durchpasst, wenn nicht beim normalen durchgehen, dann wird eben Anlauf genommen, der Kopf gesenkt und mit den Hoernern voraus in das Hindernis gerannt. Deswegen wird fuer Ziegen spezieller Maschendraht ausgerollt und dann an den Pfosten befestigt, unten und oben kommt dann noch Stacheldraht dran, damit auch der sturste Ziegenbock merkt, dass er einfach woanders hingehen sollte...
Das sich zu dieser Zeit alles ums Ziegentreiben dreht, haben wir kilometerweise Maschendraht ausgerollt, Pfosten repariert, Tore instandgesetzt oder neu gebaut. Ich habe mittlerweile schon einen ganz guten Erfahrungsstand, was Schweissen angeht. Das macht echt Spass... Aber aufgepasst liebe Kinder: Nicht zu viel schweissen und vor allem den Leuchtstab nicht im Genitalbereich handhaben... Dann werden aus ganz vielen kleinen Kindern auf einmal gar keine Kinder mehr... ;-) Etwas Bildung zwischendurch muss sein...
Naja, am Sonntag sind dann auch die sogenannten Cowboys angekommen. das waren 4 Kerle + die Perle von einem Kerl namens Jonno. Es wurden 4 Motorraeder angekarrt und ein Gyrocopter, was so viel ist wie ein Ein-Mann-Hubschrauber ohne Kabine...
Am Montag gings dann los, und Thomas und ich waren mittendrin. Ich auf nem 250ccm Quad und Thomas auf nem 250cmm Dirtbike. Hat riesen Spass gemacht, auch wenn wir uns nicht wirklich willkommen gefuehlt haben. Zum Schluss hin hat sich rausgestellt dass diese Leute uns gar nicht mochten, zumindest Jonno und seine Perle. Um uns dann noch mehr an die Karre zu fahren, haben sie dann unserm Boss Robin erzaehlt wie unfaehig wir waeren mit den Motorraedern umzugehen. Wir waren ziemlich enttaeuscht von der Truppe aber gestoert hat uns das dann im Endeffekt doch nicht wirklich...
Bevor wir aber Ziegen jagen konnten, ist der Heli erstmal losgeflogen und hat auf dem Riesengrundstueck nach Ziegen gesucht und wir sind dann dahin und haben sie in sogenannte Fallen getrieben. Waren im Endeffekt aber nur Gehege von wo die Biester dann mit dem LKW abgeholt werden und zum Farmhaus gebracht werden.
Die letzten 2 Tage bin ich dann nur noch LKW gefahren. Da die Cowboys die Ziegen relativ weit weg gejagt haben, war die Strecke zur Falle ca. 45 Minuten Fahrt durch den Busch entfernt. Stumpfe Fahrerei... Man hat ca. 5 Fuhren am Tag geschafft. Und man musste die Ziegen ja nicht nur durch die Gegend fahren, sondern vorher auch in den LKW bekommen. Jeder, der schonmal was mit Ziegen zu tun gehabt hat, weiss dass diese Drecksdinger stur ohne Ende sind. Und ihr kennt auch nur die "Hausziegen". Das sind aber wilde Ziegen, die noch nie in ihrem Leben mit Menschen zu tun hatten. Die wissen nicht was abgeht und drehen teilweise total durch... Clever war es immer die Ziegen haeppchenweise in den LKW zu bekommen. Manchmal waren die Fallen aber so unguenstig dass es teilweise ne Stunde gedauert hat, bis man 60 Ziegen in dem doofen LKW hatte. Fuer Fluchtversuche haben die echt alles unternommen. Weeeeeeeeit Anlauf genommen und dann mit voller Karacho in den Zaun, dann realisiert, dass da kein Ausweg ist und dann wieder zurueck zur Gruppe. Bei Ziegen traut sich auch keiner Entscheidungen zu treffen. Jeder verlaesst sich auf den anderen und wenn einer aus Versehen losrennt, jagen alle anderen hinterher. Auch hier gibts wieder, wie beim Menschen eine Hirarchie :-) Zuerst kommt ja grundsaetzlich der Mann, der sagt wos langgeht, dann kommen die Frauen die einfach stumpf hinterherlaufen und dann die kleinen Ziegen die immer schoen der Milchbar nachlaufen... Wenn man zum Schluss nur noch einen Haufen Nannies und Zicklein hat ist ein besonderes Phaenomen zu beobachten. Die wissen auf einmal nicht wohin mit sich :-) Ich sag ja, wie beim Menschen... :-D Irgendwie muss man die dann in die richtige Richtung lenken und dann gehn die von selber in den LKW.... Wahnsinn :-) Ebenso ist auffallend das maennliche Ziegen sogar auf der Flucht an nichts anderes denken, als eine fruchtbare Nanny zu decken. Es ist echt schlimm und die jagen teilweise stundenlang ein und derselben Ziege hinterher, nur um einmal den Gentopf umzuruehren...
Ich bin den LKW von einem der Cowboys gefahren. Jonno's Pueppchen ist Robins LKW gefahren. Wenn Ziegen Angst haben draengen die furchtbar rum. Es wird gequetscht und geschoben, Maennchen springen auch gern einfach mal auf andere Ziegen und ignorieren einfach das Geschrei unter ihnen. Ziegen sind auch unglaubliche Schauspieler. Ich weiss ja, dass es unangenehm ist, wenn man in ner Gruppe irgendwo steht und von hinten nur geschoben wird, aber das nehmen die direkt als Grund um wie bescheuert zu schreien, als ob es kein Morgen gibt.
Zurueck zu den LKW: Mein LKW hatte zwei unterteilte "Raeume", Robins LKW ist ein grosser Raum fuer die Ziegen. Mir ist bei der ersten Fahrt eine Ziege totgetrampelt worden. Jonnos Liebe hats aber geschafft pro Fuhre mindestens 2 Ziegen in den Ziegenhimmel zu schicken. Hat sie aber nicht weitergestoert... Wurden am Ende einfach neben den LKW geschmissen und liegen lassen. Wer durfte es am Ende aber wieder wegmachen?? Ja, die Deutschen... Was fuer eine Aktion... Nachdem Ziegentreiben war dann Wochenende, sind dann am Sonntag wieder auf die Farm und mussten dann die Dinger loswerden. Die Augen waren schon laengst von Kraehen ausgepickt, manche Ziegen waren schon von Wildschweinen angeknabbert worden und die Ziegen selber haben schon einen verfluchten Verwesungsgeruch aufgelegt. Thomas hat als erster angefangen zu wuergen. Elli hat konsequent die Tueren des Autos geschlossen gehalten, natuerlich von innen und kurz vor Schluss ist mir der Verwesungsgeruch auch zu Kopf gestiegen und dann haben Thomas und ich im Chor gewuergt... Wie ekelhaft... Koennte jetz auch schon wieder anfangen zu wuergen....
Da Robin der Truppe erzaehlt hat, dass wir so viel wie moeglich Erfahrung von der Farm mitnehmen moechten, hat Jonno eine ca. 3Jahre alte Ziege ausgesucht und sie dann fuer uns "zubereitet". Schlachten, ausnehmen, kochen, grillen, etc....
Ich kann euch sagen liebe Freunde, ich habe selten in meinem Leben solch hammerleckeres Fleisch gegessen... Es war koestlich... Wahnsinn...
Naja, im Endeffekt haben wir dann in 4 Tagen 1800 Ziegen eingefangen, was eine Riesenleistung ist, meiner Meinung nach. Von den Fallen gings zum Farmhaus und von dort aus dann mit dem LKW zum Schlachthaus. (By the way: Wusstet ihr dass Ziegenfleisch das meistgegessene Fleisch der Welt ist???)
Pro Ziegenkopf bekommt Robin 40$, das bedeutet er hat mal eben in 4 Tagen 72000 $. Nach Abzug der Cowboys wird denk ich immer noch gute 50 Riesen uebrig geblieben sein... Wahnsinn...
Naja, nach der Ziegentreiben wurde dann wieder etwas an Zaeunen rumgebaut und dann habe ich mich dazu entschieden am 12.08. wieder nach Mildura zu fahren um meinen Van an den Mann zu bringen. Die Karre verbraucht einfach zu viel, das lohnt sich nicht! Das Autofahren macht so auch keinen Spass... Wir werden sehen was passiert....
Mittwoch, 20. Juli 2011
15.07. - 20.07. Jetzt wird's einsam...
Nach kurzer Zeit melde ich mich schon wieder, denn es ist wieder was neues passiert...
Ich bin in Cobar angekommen. Nach einer Stunde warten sind Thomas und die anderen von der Huette wiedergekommen. Man muss sich die Farm so vorstellen:
Es sind 2 riesige Grundstuecke mit einer Gesamtflaeche von 460 Quadratkilometer km2. Zum Vergleich: Mein liebes Twistetal hat eine Flaeche von 74km2, Waldeck Frankenberg ist 1800km2 gross. Einfach gewaltig, unvorstellbar. Um zum Farmhaus zu kommen, muss man irgendwo im nichts auf eine unbefestigte Strasse abbiegen und dann ueber 30km durch Geroell tosen und dann kommt einsam und verlassen das Anwesen der Thorpes. Das Haus mit den 2 Hunden ist auf dem einen Grundstueck, naeher zu Cobar. Das andere Grundstueck eignet sich jedoch besser fuer die Vieharbeit. Eher sandig, weniger Stock und Stein. Auf diesem Grundstueck ist eine weitere "Huette" - die Scherhuette, wo 1-2 mal im Jahr die Schafe geschoren werden. Die ganze Woche lebt also die Familie auf der Scherhuette, wo es keinen Strom gibt und das Wasser mit einem Lagerfeuer erhitzt werden muss. Nur am Wochenende, also Freitagabend bis Sonntagmorgen leben sie im Farmhaus, mit Elektrizitaet. Da hier Winter ist, ist es tagsueber angenehm frisch, aber nachts wirds oft ziemlich kalt. Zum Glueck ist mein Schlafsack recht gut und mit nen paar Lagen Klamotten macht es das ganze noch etwas ertraeglicher :-)
Auf der Farm leben FAST friedlich Kangurus, Emus, Rinder, Ziegen, Schafe, Fuechse und Wildschweine gemeinsam. Wildschweine und Fuechse sind die Boesen. Wenn die richtig hungrig sind, fangen die an Laemmer zu jagen und zu essen. Nicht nett. Also hat Robin, unser Boss, Waffen. Eine Waffe ist immer dabei wenn man durch die Gegend faehrt um zu arbeiten, fuer den Fall das man auf eine Horde Schweine trifft oder einen Fuchs sieht.
An meinem ersten Abend haben wir ein paar WIldschweine gesehn. Da die Waffe da noch ungeladen war, hat alles zu lange gedauert und die Schweine waren ueber alle Berge. Als es dann dunkel war haben Thomas und ich nen Suchschweinwerfer angeschmissen und nach reflektierenden Augen gesucht. Dabei muss man aber vorsichtig sein. Denn auch Ziegenaugen reflektieren im dunkeln. Erst hat Thomas geschossen... Wir glauben er hat es auf einen Hasen abgesehn, leider hat er nicht getroffen. Danach war ich dran. Thomas faehrt ueber Stock und Stein und ich sitze auf dem Beifahrersitz - in der linken Hand den Schweinwerfer, in der rechten Hand das Gewehr mit Zielfernrohr, den Lauf aus dem offenen Fenster. Ich sehe das Augenpaar, Thomas haelt an, Motor aus, wir versuchen irgendwie zu organisieren dass Thomas den Schweinwerfer in die richtige Richtung haelt und ich mit beiden Haenden meine Konzentration auf das Gewehr legen kann um das Monster auch ja zwischen den Augen zu erwischen :-) Es ist ein Fuchs, bevor ich das auch richtig realisiere laeuft mir das Ding ins Kreuz und ich druecke ab. Zielen und schiessen hat schaetzungsweise nur 2-3 Sekunden gedauert. Ich bin erstaunt und gleichzeitig beeindruckt wie gut das geklappt hat. Leider musste ein Tier dran glauben, ist nicht so schoen, aber der Sport grundsaetzlich ist richtig cool...
Naja, das Jagen ist nur Freizeitbeschaeftigung. Eigentlich sind wir ja da um Zaeune zu bauen oder wiederherzustellen. Das haben wir dann auch gemacht. Erstmal haben wir etwas betoniert, geschweisst. Nebenbei werden dann noch Traktoren und Anhaenger repariert. Es macht schon viel Spass, aber auf Dauer tut mir die Einsamkeit hier glaub ich nicht so gut. Die Farm ist 80km ausserhalb von Cobar, die einzigen menschlichen Seelen sind die 2 Nachbarn die auch eher weit von uns wegwohnen und die man ehh nicht wirklich sieht... Also ist man allein, ausser einmal die Woche, wenn man nach Cobar zum einkaufen faehrt. Dieses Leben muss man lieben glaub ich...
Nach 3 Tag arbeiten gabs aber auch schon wieder Abwechslung. Robin's Frau hat einen Termin in Sydney, also haben wir uns Mittwoch Morgen um 6 auf den Weg nach Sydney gemacht und sind nach 700-800km und 10 Stunden spaeter auch angekommen. Was fuer eine Fahrt... Aber scheinbar voellig normal und absolut nicht weit fuer australische Verhaeltnisse... Hier sind wir jetzt erstmal bei Verwandschaft der Familie. Morgen gehts in die Stadt, etwas Sightseeing. Da ich schon in Sydney war, ist es nicht viel neues, aber ich zwenge mich einfach in die Aufgabe des Stadtfuehrers fuer Thomas.... Da kann ich ihm dann noch mehr Mist als sonst ans Bein binden und der glaubts ;-) Kleiner Spass... Hehe...
Dienstag gehts dann zurueck nach Cobar und dann wird hart weitergearbeitet. Ich denke ich bleibe noch 2 weitere Wochen in Cobar und mache mich dann auf den Weg in eine neue Gegend, bin es satt nur zu arbeiten und nix zu machen oder zu sparen...
Wies weitergeht lest ihr in der naechsten Maus...
Ich bin in Cobar angekommen. Nach einer Stunde warten sind Thomas und die anderen von der Huette wiedergekommen. Man muss sich die Farm so vorstellen:
Es sind 2 riesige Grundstuecke mit einer Gesamtflaeche von 460 Quadratkilometer km2. Zum Vergleich: Mein liebes Twistetal hat eine Flaeche von 74km2, Waldeck Frankenberg ist 1800km2 gross. Einfach gewaltig, unvorstellbar. Um zum Farmhaus zu kommen, muss man irgendwo im nichts auf eine unbefestigte Strasse abbiegen und dann ueber 30km durch Geroell tosen und dann kommt einsam und verlassen das Anwesen der Thorpes. Das Haus mit den 2 Hunden ist auf dem einen Grundstueck, naeher zu Cobar. Das andere Grundstueck eignet sich jedoch besser fuer die Vieharbeit. Eher sandig, weniger Stock und Stein. Auf diesem Grundstueck ist eine weitere "Huette" - die Scherhuette, wo 1-2 mal im Jahr die Schafe geschoren werden. Die ganze Woche lebt also die Familie auf der Scherhuette, wo es keinen Strom gibt und das Wasser mit einem Lagerfeuer erhitzt werden muss. Nur am Wochenende, also Freitagabend bis Sonntagmorgen leben sie im Farmhaus, mit Elektrizitaet. Da hier Winter ist, ist es tagsueber angenehm frisch, aber nachts wirds oft ziemlich kalt. Zum Glueck ist mein Schlafsack recht gut und mit nen paar Lagen Klamotten macht es das ganze noch etwas ertraeglicher :-)
Auf der Farm leben FAST friedlich Kangurus, Emus, Rinder, Ziegen, Schafe, Fuechse und Wildschweine gemeinsam. Wildschweine und Fuechse sind die Boesen. Wenn die richtig hungrig sind, fangen die an Laemmer zu jagen und zu essen. Nicht nett. Also hat Robin, unser Boss, Waffen. Eine Waffe ist immer dabei wenn man durch die Gegend faehrt um zu arbeiten, fuer den Fall das man auf eine Horde Schweine trifft oder einen Fuchs sieht.
An meinem ersten Abend haben wir ein paar WIldschweine gesehn. Da die Waffe da noch ungeladen war, hat alles zu lange gedauert und die Schweine waren ueber alle Berge. Als es dann dunkel war haben Thomas und ich nen Suchschweinwerfer angeschmissen und nach reflektierenden Augen gesucht. Dabei muss man aber vorsichtig sein. Denn auch Ziegenaugen reflektieren im dunkeln. Erst hat Thomas geschossen... Wir glauben er hat es auf einen Hasen abgesehn, leider hat er nicht getroffen. Danach war ich dran. Thomas faehrt ueber Stock und Stein und ich sitze auf dem Beifahrersitz - in der linken Hand den Schweinwerfer, in der rechten Hand das Gewehr mit Zielfernrohr, den Lauf aus dem offenen Fenster. Ich sehe das Augenpaar, Thomas haelt an, Motor aus, wir versuchen irgendwie zu organisieren dass Thomas den Schweinwerfer in die richtige Richtung haelt und ich mit beiden Haenden meine Konzentration auf das Gewehr legen kann um das Monster auch ja zwischen den Augen zu erwischen :-) Es ist ein Fuchs, bevor ich das auch richtig realisiere laeuft mir das Ding ins Kreuz und ich druecke ab. Zielen und schiessen hat schaetzungsweise nur 2-3 Sekunden gedauert. Ich bin erstaunt und gleichzeitig beeindruckt wie gut das geklappt hat. Leider musste ein Tier dran glauben, ist nicht so schoen, aber der Sport grundsaetzlich ist richtig cool...
Naja, das Jagen ist nur Freizeitbeschaeftigung. Eigentlich sind wir ja da um Zaeune zu bauen oder wiederherzustellen. Das haben wir dann auch gemacht. Erstmal haben wir etwas betoniert, geschweisst. Nebenbei werden dann noch Traktoren und Anhaenger repariert. Es macht schon viel Spass, aber auf Dauer tut mir die Einsamkeit hier glaub ich nicht so gut. Die Farm ist 80km ausserhalb von Cobar, die einzigen menschlichen Seelen sind die 2 Nachbarn die auch eher weit von uns wegwohnen und die man ehh nicht wirklich sieht... Also ist man allein, ausser einmal die Woche, wenn man nach Cobar zum einkaufen faehrt. Dieses Leben muss man lieben glaub ich...
Nach 3 Tag arbeiten gabs aber auch schon wieder Abwechslung. Robin's Frau hat einen Termin in Sydney, also haben wir uns Mittwoch Morgen um 6 auf den Weg nach Sydney gemacht und sind nach 700-800km und 10 Stunden spaeter auch angekommen. Was fuer eine Fahrt... Aber scheinbar voellig normal und absolut nicht weit fuer australische Verhaeltnisse... Hier sind wir jetzt erstmal bei Verwandschaft der Familie. Morgen gehts in die Stadt, etwas Sightseeing. Da ich schon in Sydney war, ist es nicht viel neues, aber ich zwenge mich einfach in die Aufgabe des Stadtfuehrers fuer Thomas.... Da kann ich ihm dann noch mehr Mist als sonst ans Bein binden und der glaubts ;-) Kleiner Spass... Hehe...
Dienstag gehts dann zurueck nach Cobar und dann wird hart weitergearbeitet. Ich denke ich bleibe noch 2 weitere Wochen in Cobar und mache mich dann auf den Weg in eine neue Gegend, bin es satt nur zu arbeiten und nix zu machen oder zu sparen...
Wies weitergeht lest ihr in der naechsten Maus...
Donnerstag, 14. Juli 2011
28.06. - 14.07. Ich denke es ist Zeit ein neues Kapitel zu schreiben...
Meine Jobsituation hat sich leider nicht verbessert... Dazu bin ich auch noch bei meiner Unterkunft geflogen... Manoman... War eher ein Missverstaendnis, aber naja, bin dann einfach weg... Da hier die Winterferien angefangen haben sind erstmal alle Lehrer in den Urlaub. Durfte dann fuer Amy (eine Lehrerin, mein Alter) Housesitten... Kostenlose Unterkunft, warm, wundervoll :-) Hat mir gefallen da...
Da ich aber nur meinen Job am Abend hatte, habe ich meine innere Uhr verstellt... Bis 12 mittags geschlafen, 5 Stunden lang Filme von der Festplatte geschaut, dann arbeiten gegangen, nach der Arbeit noch zu den Koechen in die Bude zum Fifa11 zocken und um 2 Uhr nachts ins Bett...
Ich entwickle mich zum Wrack :-) Aber Mami, alles in Ordnung, brauchst dir keine Sorgen machen :-*
Am 8.7. bin ich dann mit Ellie, Roger und der Kollegin+Mann von Ellie nach Melbourne gefahren. Haben in nem Appartment gewohnt, das glaub ich fuer 2 Leute ausgelegt war :-) Da waren nur 2 Sofas, also haben 2 im Bett geschlafen und die anderen 3 mussten auf den 2 Sofas zusehen :-D Lief irgendwie... Mein Ruecken hat sich bedankt...
Das Wochenende hat sich aber echt gelohnt. Waren in dem Outlet shoppen, haben nen Ausflug in Victoria's groesstes Casino gemacht, war im hoechsten Gebaude der suedlichen Hemisphaere, habe Australian Rules Football (Footie) im Stadion geschaut, war auf ner Automobilmesse... Richtig toll... Bin zufrieden... Mein Konto hat sich bedankt... :-D
Und an diesem Wochenende habe ich eine spontane wichtige entscheidung getroffen. Hatte genug von nur einem Job, das hat sich einfach nicht gelohnt. Habe dann Thomas' Chef angerufen und mit ihm ausgemacht, dass ich die Woche darauf auf die Schaffarm komme. Da fahre ich auch am 15.07. hin... Freue mich schon... Ein neues Kapitel im Buch "Australien". Die Reise geht weiter und ich bin schon gespannt was passiert...
Ellie, eine Freundin aus Mildura, hat sich entschieden, Thomas und meinem Beispiel zu folgen und auch einen Roadtrip zu beginnen... Ich fahre jetzt erstmal nach Cobar, New South Wales, und arbeite da etwas auf der Farm. Ellie kann sich solange nen Van besorgen, alles organisieren, und wenn sie dann immernoch will, kann sie uns Gesellschaft leisten, wenn wir nach Perth oder so fahren ;-) Wir werden sehen.... Hehe...
Also drueckt mir die Daumen fuer die naechsten Erlebnisse ;-)
Da ich aber nur meinen Job am Abend hatte, habe ich meine innere Uhr verstellt... Bis 12 mittags geschlafen, 5 Stunden lang Filme von der Festplatte geschaut, dann arbeiten gegangen, nach der Arbeit noch zu den Koechen in die Bude zum Fifa11 zocken und um 2 Uhr nachts ins Bett...
Ich entwickle mich zum Wrack :-) Aber Mami, alles in Ordnung, brauchst dir keine Sorgen machen :-*
Am 8.7. bin ich dann mit Ellie, Roger und der Kollegin+Mann von Ellie nach Melbourne gefahren. Haben in nem Appartment gewohnt, das glaub ich fuer 2 Leute ausgelegt war :-) Da waren nur 2 Sofas, also haben 2 im Bett geschlafen und die anderen 3 mussten auf den 2 Sofas zusehen :-D Lief irgendwie... Mein Ruecken hat sich bedankt...
Das Wochenende hat sich aber echt gelohnt. Waren in dem Outlet shoppen, haben nen Ausflug in Victoria's groesstes Casino gemacht, war im hoechsten Gebaude der suedlichen Hemisphaere, habe Australian Rules Football (Footie) im Stadion geschaut, war auf ner Automobilmesse... Richtig toll... Bin zufrieden... Mein Konto hat sich bedankt... :-D
Und an diesem Wochenende habe ich eine spontane wichtige entscheidung getroffen. Hatte genug von nur einem Job, das hat sich einfach nicht gelohnt. Habe dann Thomas' Chef angerufen und mit ihm ausgemacht, dass ich die Woche darauf auf die Schaffarm komme. Da fahre ich auch am 15.07. hin... Freue mich schon... Ein neues Kapitel im Buch "Australien". Die Reise geht weiter und ich bin schon gespannt was passiert...
Ellie, eine Freundin aus Mildura, hat sich entschieden, Thomas und meinem Beispiel zu folgen und auch einen Roadtrip zu beginnen... Ich fahre jetzt erstmal nach Cobar, New South Wales, und arbeite da etwas auf der Farm. Ellie kann sich solange nen Van besorgen, alles organisieren, und wenn sie dann immernoch will, kann sie uns Gesellschaft leisten, wenn wir nach Perth oder so fahren ;-) Wir werden sehen.... Hehe...
Also drueckt mir die Daumen fuer die naechsten Erlebnisse ;-)
Montag, 27. Juni 2011
23.05. - 27.06. Ein Jahr aelter und immernoch nicht schlauer...
So meine Lieben, es ist schon wieder ein Monat vergangen. Wahnsinn....
Mir gehts super gut hier, aber irgendwie hab ich das Gefuehl, dass sich mein Jahr rumreisen und Australien sehen in irgendwas anderes verwandelt hat. Immer wenn ich irgendwo ankomme, lerne ich tolle Leute kennen und hab nicht den Drang weiterzufahren, sondern verbringe mehr Zeit an dem Ort. So ist es ganz extrem mit Mildura. Ich bin schon seit 2 Monaten in dieser Stadt und habe noch gar keine Lust weiterzufahren. Ich fuehle mich wohl, habe viele neue Freunde kennengelernt, alles was man braucht...
Australien ist eben so, wie ich es von Anfang an eingeschaetzt habe. Es zeigt mir was fuer ein Mensch ich bin, ich lerne mich und meinen Charakter besser kennen, ich werde gezwungen mit allen moeglichen Menschen zu arbeiten und zurecht zu kommen. Ich wohne immernoch bei der samoanischen Familie. Bin nicht mehr ganz zufrieden aber ich will Veraenderung. Bin schon etwas zu lange da, will was neues ausprobieren. Paar Angebote habe ich unterzukommen, mal sehen ;-)
Die liebe Kate, von der ich euch erzaehlt habe, hat sich als Reinfall herausgestellt... Ist zwar huebsch und interessant, aber charakterlich ein Totalausfall... Sie hat mir mittlerweile zum dritten Mal den Kontakt abgebrochen... So viel Dank wenn man nur versucht nett zu sein... :-D
Thomas und mein Weg hat sich vorerst getrennt. Vor 3 Wochen habe ich mit dem Vater von Sam, einem Kerl in meinem Alter aus der Kirche, telefoniert. Er arbeitet und lebt auf einer Schaffarm 700km nordoestlich von Mildura. Tiefstes Outback, das gibts nix als roten Sand, Ziegen und Wildschweine... Wenn man einmal um sein Grundstueck fahren moechte, legt man eine Strecke von 120km zurueck. Er hat uns angeboten, dass wir da hochkommen und etwas Farmarbeit machen. Ich war skeptisch, aber Thomas sass nach 12 Stunden Ueberlegungszeit bei seiner Tochter Ellie im Auto auf dem Weg nach Cobar... Ich bin hier geblieben und war weiter auf Jobsuche, habe dann angefangen mal wieder fuer mein zweites Visum Orangen und Mandarinen zu pfluecken. Ich glaube ich habe die 3 Monate voll!! Egal, ich brauche Geld... Und wenn ich das zweite Visum habe, muss ich mir auch nicht mehr so nen Stress machen was das reisen angeht. Sollte ich aber aus irgendwelchen Gruenden kein 2. Visum bekommen, habe ich ganz ploetzlich Riesenprobleme... Ich hoffe das passiert nicht.
Mit dem Ingenieursjob wurde es leider nichts. Es scheint nicht so dringend zu sein, denn ich habe nie einen Anruf von Aurecon oder sonstigen Institutionen bekommen, bei denen ich mich beworben habe. Leider... Dass man als deutscher Ingenieur ueberall was bekommt ist also absoluter Quatsch...
ABER: Ich habe angefangen mich als Kellner zu bewerben und ueber Umwege habe ich dann auch endlich einen Job im Seasons-Restaurant bekommen. YES... Da arbeite ich jetz schon seit 2,5 Wochen. Es macht riesen Spass und mein Englisch wird taeglich besser. Der Laden ist recht schick und teuer. Regelmaessig flattern Preise und Auszeichnungen rein...
Zu den zwei Jobs (Picking und Kellnern) habe ich auch noch nen kleinen Nebenverdienstjob. Mystery Shopping heisst das Ding. Im Prinzip laeuft es so: Man gibt vor ein Kunde zu sein und prueft somit die Qualitaet des Geschaeftes in dem man den Job macht. Das kann MC Donald's sein, KFC, Cotton On (sowas wie C&A), Tankstellen, Autohaeuser, alles moegliche. Da habe ich nen interessanten Job gemacht, vor ca 2 Wochen. Ich bin 160km zu ner Shelltankstelle gefahren, habe fuer 15$ Sprit und fuer 3,5$ Cafe gekauft, bin auf die Toilette gegangen und dann wieder 160km zurueckgefahren. Dafuer habe ich 180$ bekommen... Cool oder? Abzueglich der Spritkosten von 40$ macht das einen Verdienst von 140$ und einen Stundenlohn von knapp 30$. Das hat sich gelohnt...
Am 24.06. hatte ich dann auch noch meinen ersten Geburtstag in einem anderen Land. Habe den Tag in der Bibliothek verbracht :-P Abends haben dann meine Mildura-Freunde ein Abendessen organisiert. Habe dann von der Jugend eine RICHTIG GEILE Gitarre geschenkt bekommen, mit integriertem Abnehmer und Stimmgeraet. Richtig dick :-) und von meiner besten Freundin Rhonda habe ich dann noch das Brettspiel "Risiko" geschenkt bekommen. Das hat sie mir geschenkt weil ich irgendwann im Gespraech mal erwaehnt habe, dass das mein Lieblingsbrettspiel ist... :-) Bin sehr gluecklich ueber meine Geschenke und an dieser Stelle danke ich nochmal allen die an dem Tag an ihren in Kirgisien geborenen, in Deutschland lebenden und nach Australien ausgereisten Freund/Bekannten/Cousin/Bruder/Sohn/Onkel/Sonstiges gedacht haben. DANKE!!!!
Diese Woche gibt es leider keine Pflueckarbeit, also habe ich nur mein Kellnern am Abend um etwas Geld zu sparen... Muss echt mal was neues finden, dieses Jobsuchen geht mir langsam aufn Keks!!
Mir gehts super gut hier, aber irgendwie hab ich das Gefuehl, dass sich mein Jahr rumreisen und Australien sehen in irgendwas anderes verwandelt hat. Immer wenn ich irgendwo ankomme, lerne ich tolle Leute kennen und hab nicht den Drang weiterzufahren, sondern verbringe mehr Zeit an dem Ort. So ist es ganz extrem mit Mildura. Ich bin schon seit 2 Monaten in dieser Stadt und habe noch gar keine Lust weiterzufahren. Ich fuehle mich wohl, habe viele neue Freunde kennengelernt, alles was man braucht...
Australien ist eben so, wie ich es von Anfang an eingeschaetzt habe. Es zeigt mir was fuer ein Mensch ich bin, ich lerne mich und meinen Charakter besser kennen, ich werde gezwungen mit allen moeglichen Menschen zu arbeiten und zurecht zu kommen. Ich wohne immernoch bei der samoanischen Familie. Bin nicht mehr ganz zufrieden aber ich will Veraenderung. Bin schon etwas zu lange da, will was neues ausprobieren. Paar Angebote habe ich unterzukommen, mal sehen ;-)
Die liebe Kate, von der ich euch erzaehlt habe, hat sich als Reinfall herausgestellt... Ist zwar huebsch und interessant, aber charakterlich ein Totalausfall... Sie hat mir mittlerweile zum dritten Mal den Kontakt abgebrochen... So viel Dank wenn man nur versucht nett zu sein... :-D
Thomas und mein Weg hat sich vorerst getrennt. Vor 3 Wochen habe ich mit dem Vater von Sam, einem Kerl in meinem Alter aus der Kirche, telefoniert. Er arbeitet und lebt auf einer Schaffarm 700km nordoestlich von Mildura. Tiefstes Outback, das gibts nix als roten Sand, Ziegen und Wildschweine... Wenn man einmal um sein Grundstueck fahren moechte, legt man eine Strecke von 120km zurueck. Er hat uns angeboten, dass wir da hochkommen und etwas Farmarbeit machen. Ich war skeptisch, aber Thomas sass nach 12 Stunden Ueberlegungszeit bei seiner Tochter Ellie im Auto auf dem Weg nach Cobar... Ich bin hier geblieben und war weiter auf Jobsuche, habe dann angefangen mal wieder fuer mein zweites Visum Orangen und Mandarinen zu pfluecken. Ich glaube ich habe die 3 Monate voll!! Egal, ich brauche Geld... Und wenn ich das zweite Visum habe, muss ich mir auch nicht mehr so nen Stress machen was das reisen angeht. Sollte ich aber aus irgendwelchen Gruenden kein 2. Visum bekommen, habe ich ganz ploetzlich Riesenprobleme... Ich hoffe das passiert nicht.
Mit dem Ingenieursjob wurde es leider nichts. Es scheint nicht so dringend zu sein, denn ich habe nie einen Anruf von Aurecon oder sonstigen Institutionen bekommen, bei denen ich mich beworben habe. Leider... Dass man als deutscher Ingenieur ueberall was bekommt ist also absoluter Quatsch...
ABER: Ich habe angefangen mich als Kellner zu bewerben und ueber Umwege habe ich dann auch endlich einen Job im Seasons-Restaurant bekommen. YES... Da arbeite ich jetz schon seit 2,5 Wochen. Es macht riesen Spass und mein Englisch wird taeglich besser. Der Laden ist recht schick und teuer. Regelmaessig flattern Preise und Auszeichnungen rein...
Zu den zwei Jobs (Picking und Kellnern) habe ich auch noch nen kleinen Nebenverdienstjob. Mystery Shopping heisst das Ding. Im Prinzip laeuft es so: Man gibt vor ein Kunde zu sein und prueft somit die Qualitaet des Geschaeftes in dem man den Job macht. Das kann MC Donald's sein, KFC, Cotton On (sowas wie C&A), Tankstellen, Autohaeuser, alles moegliche. Da habe ich nen interessanten Job gemacht, vor ca 2 Wochen. Ich bin 160km zu ner Shelltankstelle gefahren, habe fuer 15$ Sprit und fuer 3,5$ Cafe gekauft, bin auf die Toilette gegangen und dann wieder 160km zurueckgefahren. Dafuer habe ich 180$ bekommen... Cool oder? Abzueglich der Spritkosten von 40$ macht das einen Verdienst von 140$ und einen Stundenlohn von knapp 30$. Das hat sich gelohnt...
Am 24.06. hatte ich dann auch noch meinen ersten Geburtstag in einem anderen Land. Habe den Tag in der Bibliothek verbracht :-P Abends haben dann meine Mildura-Freunde ein Abendessen organisiert. Habe dann von der Jugend eine RICHTIG GEILE Gitarre geschenkt bekommen, mit integriertem Abnehmer und Stimmgeraet. Richtig dick :-) und von meiner besten Freundin Rhonda habe ich dann noch das Brettspiel "Risiko" geschenkt bekommen. Das hat sie mir geschenkt weil ich irgendwann im Gespraech mal erwaehnt habe, dass das mein Lieblingsbrettspiel ist... :-) Bin sehr gluecklich ueber meine Geschenke und an dieser Stelle danke ich nochmal allen die an dem Tag an ihren in Kirgisien geborenen, in Deutschland lebenden und nach Australien ausgereisten Freund/Bekannten/Cousin/Bruder/Sohn/Onkel/Sonstiges gedacht haben. DANKE!!!!
Diese Woche gibt es leider keine Pflueckarbeit, also habe ich nur mein Kellnern am Abend um etwas Geld zu sparen... Muss echt mal was neues finden, dieses Jobsuchen geht mir langsam aufn Keks!!
Samstag, 21. Mai 2011
28.04. - 22.05 Mildura - Es gefaellt mir...
Tatsaechlich ist es mittlerweile schon fast einen Monat her dass ich meinen letzten Blog geschrieben habe, dafuer entschuldige ich mich natuerlich. Andererseits bin ich seit meinem letzten Eintrag in Mildura und hier passiert nicht sooooo viel ;-) ABER ich muss zugeben, diese Stadt hats mir angetan. Ich weiss nicht genau warum, ich werde versuchen waehrend dem Blog die Antwort zu finden.
Da sind wir nun angekommen... Es ist nach Ostern und die Jobsuche ging von vorne los. Kleine Bemerkung am Rande: Wir haben fuer 3 Tage Traubenpfluecken ganze 82 Dollar bekommen, ich werd bekloppt :-)
In der Woche nach Ostern haben wir dann einige Sachen ausprobiert um an nen Job zu kommen. Ich habe sogar angefangen mich als Bauingenieur zu bewerben, in nem Geotechnischen Labor. Da habe ich aber nie einen Anruf bekommen und als ich nachgefragt habe, was nun Sache ist, wurde ich aufgeklaert dass Markus und ich die einzigen Bewerber waren und sie die Stelle jetz nicht vergeben werden. Ich glaube es liegt daran, dass wir Backpacker sind... Die vertrauen bei solchen Jobs einfach keinen umherreisenden, wie Penner lebenden, zigeuneraehnlichen Wandersleuten :-)
In der Bibliothek haben wir an einem Nachmittag nen Deutschen getroffen. Ein unfreundlicher eingebildeter Typ aus Fulda, der meint er wuerde voll cool und so durch Australien reisen und er hat schon so unfassbar viele und coole Sachen gemacht, und hatte die besten Jobs und so ;-) Ich habe mich nicht viel mit dem beschaeftigt, weil ich mir den Luxus zu nutzen gemacht habe auszusuchen mit wem ich was zu tun habe und mit wem nicht (Privileg fuer Backpacker ;-) ). Er hat uns allen aber erzaehlt dass er vor einiger Zeit in Kalgoorie (Western Australia) in einer Miene gearbeitet hat und in 3 Nachtschichten 1500 Dollar gemacht hat und dabei die Haelfte der Zeit geschlafen hat. Nach eigener Aussage hat er 2 Mal 3 Naechte gearbeitet... Klingt grundsaetzlich nach dem Job, den man unbedingt haben muss ;-) Was ich nur nicht verstehe?? Wenn er ja in einem ekelhaften langweiligen Ort in WA ist und ehh nix zu tun hat, Perth Ewigkeiten weg ist und so nix da ist, und dieser Job ihm unfassbar viel Kohle einbringt, warum bleibt der Knaller nicht nen Monat und verdient so viel Geld dass er sich gepflegt nach Thailand begeben koennte und den Rest seines Lebens mit einem Harem She-Males verbringen koennte??? Das klingt doch alles sehr sehr komisch... Deswegen habe ich mich auch nicht so richtig mit dem Thema befasst... Markus und Axel waren da anders... Sie haben sich alle noetigen Infos bei dem abgebrannten Fuldaner geholt und sind tatsaechlich am naechsten Morgen losgefahren. So trennten sich leider unsere Wege. War eine coole Zeit seit dem Yarra Valley, aber vielleicht kommen wir ja nochmal in den Genuss nen kleinen gemeinsamen Roadtrip zu starten...
Am gleichen Tag haben Thomas und ich einen Job gefunden, bei einer Art Contractor namens Larry. Wenn man fies waer, koennte man jetzt wieder ein Wunder abziehen, weil der Typ die Art Mensch ist, die man ohne zu ueberlegen mit einer 200ml Dose Cola in die Wueste schicken koennte und das auch unter Umstaenden tun wuerde... Das wussten wir natuerlich am Anfang nicht. Larry hat 3 Haeuser in Mildura, die er an Backpacker vermietet. Fuer 120 Dollar (100 Euro)!!!! Merkt euch die Zahl :-) Er hat dann bei allen Farmern im Umkreis Tuerklinken geputzt und denen verklickert, dass er Arbeitskraefte hat und ihnen gegen einen Anteil zur Verfuegung stellt. Grundsaetzlich keine schlechte Idee, es kommt nur drauf an wie der Mensch ist, ob er ausnutzt oder den Leuten helfen will... Er war von der ausnutzenden Sorte... Wir haben ihm gesagt, dass wir bei einer Familie wohnen und deshalb erstmal nicht in sein "Hostel" ziehen wollen. Das war fuer ihn OK, er warnte uns nur schonmal vor, dass er in diesem Fall eine Prozentzahl (die er uns natuerlich nicht verraten hat) vom Lohn abziehen wird. Da wir unbedingt nen Job brauchten und echt keine Lust mehr hatten zu suchen, haben wir dem ganzen nen Versuch gegeben.
Ein weiteres Problem war es diesen Mann zu erwischen... Man hat ihn angerufen oder SMS geschrieben wann man ihn treffen kann. Freundlich meinte er dann immer: "Seid in 20 Minuten beim K-Mart, ich warte da auf euch!" Denkste.... Natuerlich ist man als deutscher IMMER puenktlich, so auch wir. Aber keine Spur von Larry, nach 5 weiteren Anrufen und teilweise einer Stunde Wartezeit ist dann der Knaller angekommen, hat die Haelfte der Zeit telefoniert und man war auch nicht schlauer danach. Er hatte immer eine Deutsche im Schlepptau, eventuell als Dolmetscherin :-) Tzzz.... Wer braucht denn sowas?? :-) Ich auf jeden fall nicht mehr... HAHA... Die war dann aber die weibliche Ausgabe von grosskotzigen, eingebildeten Fuldanern ;-) Kein Interesse am anderen Mensch und auch sonst voellig neben der Kappe. Wir haben nicht viel von ihr erfahren. Angeblich arbeitet sie fuer Larry, aber kein Fruitpicking oder sonst was... Wer weiss was fuer nen "Job" das Maedchen machen muss ;-) Armes Ding, vor allem weil Larry kleiner war als sie :-D
Naja, da wir nicht in dem Hostel schlafen wollten, mussten wir mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren. Da wir uns nicht auskannten, musste Larry uns immer aufsammeln und zur Farm leiten. Wir haben uns dann beispielsweise um 9 verabredet, aber ich hab euch oben schon erklaert wie zuverlaessiggrade einfach. Um Mildura werden viele Weintrauben angebaut. Die Art von Weintrauben die gross sind und die man essen kann, sehr wenig mit Wein. Auf die Baeume werden dann Folien gelegt und mittels Nagel befestigt. Unser Job wars aber die Naegel rauszumachen und die Folie zum Aufrollen auf den Boden zu legen... Wir waren ziemlich motiviert und haben Vollgas gegeben, da man nach Meter bezahlt wird. 2,5 Cent pro Meter um genau zu sein :-) Dann rechnet mal wie viel man machen muss um 90 Dollar am Tag zu verdienen, hehe...
Nach 2 Tagen haben wir uns dann aber doch ueberlegt in eins seiner Haeuser zu ziehen, da wir keine Lust hatte immer auf Larry zu warten, und vom Hostel aus gibts dann den Shuttleservice, den er anbietet wenn man im Haus wohnt. Haben uns dann eines Abends mal wieder vor seinem Haus verabredet. Unfassbar wie die aussahen. Die letzte Absteige, keiner kuemmert sich ums Haus, es ist dreckig und man hatte nicht mal eine warme Dusche... Und ihr erinnert euch noch an den Betrag den er woechentlich abzieht?? 120 DOLLAR... Abzocker... Naja, natuerlich lies Larry mal wieder auf sich warten, also goennten wir uns schonmal ne kalte Dusche und einen kleinen Schwatz mit den restlichen Bewohnern. Nach 1,5 Stunden warten wurde es uns dann zu viel... Wir packten unsere sachen und sind abgedampft. Noch am gleichen Abend hat uns Kiata gesagt dass er ab Montag nen neuen Job fuer uns hat, Zitronen pfluecken :-) Und ich habe Larry gesagt dass wir nach 2 tagen nicht mehr fuer ihn arbeiten werden und er uns bitte das Geld fertig machen soll.... Nach ueber 2 Wochen haben wir dann auch endlich unser Geld bekommen ;-)
Also gings ab Montag los mit Picking... Die Farm wo wir pfluecken sollten war 45km entfernt von Mildura, bei einem Farmer namens Glen... Am ersten Tag waren wir zu dritt... Thomas, Kiata und ich... 2 Autos... und der Wunsch nach Camping... Der Plan war unter der Woche in Nangiloc zu bleiben und am Wochenende nach Mildura zurueckzufahren. Nach dem ersten Tag Color-Picking mussten wir uns dann eine geeignete Schlafstelle suchen. Am oertlichen Sportplatz wurden wir dann fuendig. Da gabs ne Toilette mit nem Wasseranschluss fuer meine selbstgebaute Campingdusche ;-) Da wir am Murray River waren, der Grenze zwischen New South Wales und Victoria, gab es nur Flusswasser vom Wasserhahn... Egal... Das Problem war viel mehr, dass es a.....kalt war!! Hab mir bei meiner ersten Duschsession direkt ne Erkaeltung eingefangen, die ich bis heute noch mit mir mitschleppe... In der 2. Woche hat uns Glen aber freundlicherweise die Dusche in seinem Ferienhaus zur Verfuegung gestellt... Da macht das arbeiten gleich viel mehr Spass...
Am 2. Arbeitstag waren wir aber leider nur noch zu zweit. Denn Kiata hats nicht ausgehalten auf der Ladeflaeche seines Autos zu schlafen ;-) Das war aber fast mit Ankuendigung. Ich denke das war geplant ;-) Egal, denn wir hatten nen Job und konnten Vollgas arbeiten. Nach den Zitronen haben wir dann noch ein paar Tage Orangen gepflueckt wo uns Kiatas Tochter Retta und ihr Cousin Blunx Gesellschaft geleistet haben. Tolle Leute, ganz nebenbei... Da es auch bei Orangen verschiedene Sorten gibt die zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr geerntet werden und Glen von der geforderten Sorte nur wenige Baeume hat, sind wir seit dem 19. wieder arbeitslos und muessen was neues finden....
Seit ich hier in Mildura bin, war ich jeden Samstag in der Kirche... ich lerne dort jedes Mal neue Leute kennen die alle helfen wollen und sich sehr interessieren. Es gibt dort eine grosse Jugendgruppe, die alle viel Spass haben, so auch ich :-)
Jeden Samstag werde ich dann auch zum Mittagessen eingeladen, immer woanders, immer toll, immer lecker, immer sehr abwechslungsreich...
Ich glaube diese Kirche ist der Grund warum ich Mildura so toll finde. Ich habe zum Beispiel Kiata kennengelernt, wo ich jetzt wohne, ich habe Rhonda kennengelernt, mit der ich das Hobby Photografie ausdiskutieren kann, ich habe Di kennengelernt, die mich genoetigt hat in einer Band Gitarre zu spielen, ich habe Lee kennengelernt, der mich sehr unterstuetzt einen Bauingenieurjob zu finden, ich habe Brenda kennengelernt, die versucht mich mit Kate zu verkuppeln und ich habe Kate kennengelernt, die zwar huebsch ist, sonst aber nichts zu bieten hat :-) und natuerlich die ganze jugendgruppe... toller haufen...
am 20. hatte ich dann ein, von Lee organisiertes, Vorstellungsgespraech bei der Firma Aurecon... Es sieht ganz gut aus, dass ich bald nen Job bekomme... Als quasi Bauleiter, wenn ich den Mann mit dem komischen australischen Akzent richtig verstanden hab. Freue mich schon, hoffe das klappt... Waer cool... Gutes Geld, Verantwortung, Englisch lernen fuer Fortgeschrittene :-D
So, das duerfte es erstmal gewesen sein.... Ich hoffe ich konnte euch wieder nen kleinen Einblick in meinen wundervollen Aufenthalt in Australien geben...
Wies weitergeht seht ihr in der naechsten Maus!!!!
Da sind wir nun angekommen... Es ist nach Ostern und die Jobsuche ging von vorne los. Kleine Bemerkung am Rande: Wir haben fuer 3 Tage Traubenpfluecken ganze 82 Dollar bekommen, ich werd bekloppt :-)
In der Woche nach Ostern haben wir dann einige Sachen ausprobiert um an nen Job zu kommen. Ich habe sogar angefangen mich als Bauingenieur zu bewerben, in nem Geotechnischen Labor. Da habe ich aber nie einen Anruf bekommen und als ich nachgefragt habe, was nun Sache ist, wurde ich aufgeklaert dass Markus und ich die einzigen Bewerber waren und sie die Stelle jetz nicht vergeben werden. Ich glaube es liegt daran, dass wir Backpacker sind... Die vertrauen bei solchen Jobs einfach keinen umherreisenden, wie Penner lebenden, zigeuneraehnlichen Wandersleuten :-)
In der Bibliothek haben wir an einem Nachmittag nen Deutschen getroffen. Ein unfreundlicher eingebildeter Typ aus Fulda, der meint er wuerde voll cool und so durch Australien reisen und er hat schon so unfassbar viele und coole Sachen gemacht, und hatte die besten Jobs und so ;-) Ich habe mich nicht viel mit dem beschaeftigt, weil ich mir den Luxus zu nutzen gemacht habe auszusuchen mit wem ich was zu tun habe und mit wem nicht (Privileg fuer Backpacker ;-) ). Er hat uns allen aber erzaehlt dass er vor einiger Zeit in Kalgoorie (Western Australia) in einer Miene gearbeitet hat und in 3 Nachtschichten 1500 Dollar gemacht hat und dabei die Haelfte der Zeit geschlafen hat. Nach eigener Aussage hat er 2 Mal 3 Naechte gearbeitet... Klingt grundsaetzlich nach dem Job, den man unbedingt haben muss ;-) Was ich nur nicht verstehe?? Wenn er ja in einem ekelhaften langweiligen Ort in WA ist und ehh nix zu tun hat, Perth Ewigkeiten weg ist und so nix da ist, und dieser Job ihm unfassbar viel Kohle einbringt, warum bleibt der Knaller nicht nen Monat und verdient so viel Geld dass er sich gepflegt nach Thailand begeben koennte und den Rest seines Lebens mit einem Harem She-Males verbringen koennte??? Das klingt doch alles sehr sehr komisch... Deswegen habe ich mich auch nicht so richtig mit dem Thema befasst... Markus und Axel waren da anders... Sie haben sich alle noetigen Infos bei dem abgebrannten Fuldaner geholt und sind tatsaechlich am naechsten Morgen losgefahren. So trennten sich leider unsere Wege. War eine coole Zeit seit dem Yarra Valley, aber vielleicht kommen wir ja nochmal in den Genuss nen kleinen gemeinsamen Roadtrip zu starten...
Am gleichen Tag haben Thomas und ich einen Job gefunden, bei einer Art Contractor namens Larry. Wenn man fies waer, koennte man jetzt wieder ein Wunder abziehen, weil der Typ die Art Mensch ist, die man ohne zu ueberlegen mit einer 200ml Dose Cola in die Wueste schicken koennte und das auch unter Umstaenden tun wuerde... Das wussten wir natuerlich am Anfang nicht. Larry hat 3 Haeuser in Mildura, die er an Backpacker vermietet. Fuer 120 Dollar (100 Euro)!!!! Merkt euch die Zahl :-) Er hat dann bei allen Farmern im Umkreis Tuerklinken geputzt und denen verklickert, dass er Arbeitskraefte hat und ihnen gegen einen Anteil zur Verfuegung stellt. Grundsaetzlich keine schlechte Idee, es kommt nur drauf an wie der Mensch ist, ob er ausnutzt oder den Leuten helfen will... Er war von der ausnutzenden Sorte... Wir haben ihm gesagt, dass wir bei einer Familie wohnen und deshalb erstmal nicht in sein "Hostel" ziehen wollen. Das war fuer ihn OK, er warnte uns nur schonmal vor, dass er in diesem Fall eine Prozentzahl (die er uns natuerlich nicht verraten hat) vom Lohn abziehen wird. Da wir unbedingt nen Job brauchten und echt keine Lust mehr hatten zu suchen, haben wir dem ganzen nen Versuch gegeben.
Ein weiteres Problem war es diesen Mann zu erwischen... Man hat ihn angerufen oder SMS geschrieben wann man ihn treffen kann. Freundlich meinte er dann immer: "Seid in 20 Minuten beim K-Mart, ich warte da auf euch!" Denkste.... Natuerlich ist man als deutscher IMMER puenktlich, so auch wir. Aber keine Spur von Larry, nach 5 weiteren Anrufen und teilweise einer Stunde Wartezeit ist dann der Knaller angekommen, hat die Haelfte der Zeit telefoniert und man war auch nicht schlauer danach. Er hatte immer eine Deutsche im Schlepptau, eventuell als Dolmetscherin :-) Tzzz.... Wer braucht denn sowas?? :-) Ich auf jeden fall nicht mehr... HAHA... Die war dann aber die weibliche Ausgabe von grosskotzigen, eingebildeten Fuldanern ;-) Kein Interesse am anderen Mensch und auch sonst voellig neben der Kappe. Wir haben nicht viel von ihr erfahren. Angeblich arbeitet sie fuer Larry, aber kein Fruitpicking oder sonst was... Wer weiss was fuer nen "Job" das Maedchen machen muss ;-) Armes Ding, vor allem weil Larry kleiner war als sie :-D
Naja, da wir nicht in dem Hostel schlafen wollten, mussten wir mit dem eigenen Auto zur Arbeit fahren. Da wir uns nicht auskannten, musste Larry uns immer aufsammeln und zur Farm leiten. Wir haben uns dann beispielsweise um 9 verabredet, aber ich hab euch oben schon erklaert wie zuverlaessiggrade einfach. Um Mildura werden viele Weintrauben angebaut. Die Art von Weintrauben die gross sind und die man essen kann, sehr wenig mit Wein. Auf die Baeume werden dann Folien gelegt und mittels Nagel befestigt. Unser Job wars aber die Naegel rauszumachen und die Folie zum Aufrollen auf den Boden zu legen... Wir waren ziemlich motiviert und haben Vollgas gegeben, da man nach Meter bezahlt wird. 2,5 Cent pro Meter um genau zu sein :-) Dann rechnet mal wie viel man machen muss um 90 Dollar am Tag zu verdienen, hehe...
Nach 2 Tagen haben wir uns dann aber doch ueberlegt in eins seiner Haeuser zu ziehen, da wir keine Lust hatte immer auf Larry zu warten, und vom Hostel aus gibts dann den Shuttleservice, den er anbietet wenn man im Haus wohnt. Haben uns dann eines Abends mal wieder vor seinem Haus verabredet. Unfassbar wie die aussahen. Die letzte Absteige, keiner kuemmert sich ums Haus, es ist dreckig und man hatte nicht mal eine warme Dusche... Und ihr erinnert euch noch an den Betrag den er woechentlich abzieht?? 120 DOLLAR... Abzocker... Naja, natuerlich lies Larry mal wieder auf sich warten, also goennten wir uns schonmal ne kalte Dusche und einen kleinen Schwatz mit den restlichen Bewohnern. Nach 1,5 Stunden warten wurde es uns dann zu viel... Wir packten unsere sachen und sind abgedampft. Noch am gleichen Abend hat uns Kiata gesagt dass er ab Montag nen neuen Job fuer uns hat, Zitronen pfluecken :-) Und ich habe Larry gesagt dass wir nach 2 tagen nicht mehr fuer ihn arbeiten werden und er uns bitte das Geld fertig machen soll.... Nach ueber 2 Wochen haben wir dann auch endlich unser Geld bekommen ;-)
Also gings ab Montag los mit Picking... Die Farm wo wir pfluecken sollten war 45km entfernt von Mildura, bei einem Farmer namens Glen... Am ersten Tag waren wir zu dritt... Thomas, Kiata und ich... 2 Autos... und der Wunsch nach Camping... Der Plan war unter der Woche in Nangiloc zu bleiben und am Wochenende nach Mildura zurueckzufahren. Nach dem ersten Tag Color-Picking mussten wir uns dann eine geeignete Schlafstelle suchen. Am oertlichen Sportplatz wurden wir dann fuendig. Da gabs ne Toilette mit nem Wasseranschluss fuer meine selbstgebaute Campingdusche ;-) Da wir am Murray River waren, der Grenze zwischen New South Wales und Victoria, gab es nur Flusswasser vom Wasserhahn... Egal... Das Problem war viel mehr, dass es a.....kalt war!! Hab mir bei meiner ersten Duschsession direkt ne Erkaeltung eingefangen, die ich bis heute noch mit mir mitschleppe... In der 2. Woche hat uns Glen aber freundlicherweise die Dusche in seinem Ferienhaus zur Verfuegung gestellt... Da macht das arbeiten gleich viel mehr Spass...
Am 2. Arbeitstag waren wir aber leider nur noch zu zweit. Denn Kiata hats nicht ausgehalten auf der Ladeflaeche seines Autos zu schlafen ;-) Das war aber fast mit Ankuendigung. Ich denke das war geplant ;-) Egal, denn wir hatten nen Job und konnten Vollgas arbeiten. Nach den Zitronen haben wir dann noch ein paar Tage Orangen gepflueckt wo uns Kiatas Tochter Retta und ihr Cousin Blunx Gesellschaft geleistet haben. Tolle Leute, ganz nebenbei... Da es auch bei Orangen verschiedene Sorten gibt die zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr geerntet werden und Glen von der geforderten Sorte nur wenige Baeume hat, sind wir seit dem 19. wieder arbeitslos und muessen was neues finden....
Seit ich hier in Mildura bin, war ich jeden Samstag in der Kirche... ich lerne dort jedes Mal neue Leute kennen die alle helfen wollen und sich sehr interessieren. Es gibt dort eine grosse Jugendgruppe, die alle viel Spass haben, so auch ich :-)
Jeden Samstag werde ich dann auch zum Mittagessen eingeladen, immer woanders, immer toll, immer lecker, immer sehr abwechslungsreich...
Ich glaube diese Kirche ist der Grund warum ich Mildura so toll finde. Ich habe zum Beispiel Kiata kennengelernt, wo ich jetzt wohne, ich habe Rhonda kennengelernt, mit der ich das Hobby Photografie ausdiskutieren kann, ich habe Di kennengelernt, die mich genoetigt hat in einer Band Gitarre zu spielen, ich habe Lee kennengelernt, der mich sehr unterstuetzt einen Bauingenieurjob zu finden, ich habe Brenda kennengelernt, die versucht mich mit Kate zu verkuppeln und ich habe Kate kennengelernt, die zwar huebsch ist, sonst aber nichts zu bieten hat :-) und natuerlich die ganze jugendgruppe... toller haufen...
am 20. hatte ich dann ein, von Lee organisiertes, Vorstellungsgespraech bei der Firma Aurecon... Es sieht ganz gut aus, dass ich bald nen Job bekomme... Als quasi Bauleiter, wenn ich den Mann mit dem komischen australischen Akzent richtig verstanden hab. Freue mich schon, hoffe das klappt... Waer cool... Gutes Geld, Verantwortung, Englisch lernen fuer Fortgeschrittene :-D
So, das duerfte es erstmal gewesen sein.... Ich hoffe ich konnte euch wieder nen kleinen Einblick in meinen wundervollen Aufenthalt in Australien geben...
Wies weitergeht seht ihr in der naechsten Maus!!!!
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